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Der erste Kurs

So die Anmeldung zum ersten Fahrtechnik Kurs bei Kerstin stand. Man ist gespannt was da auf einen zukommen wird.

Der Tag um sich zu beweisen, kam dann auch recht zügig. Früh am morgen gings los. „Gut“ dachte ich, „da ist es ja noch nicht so warm“. Also schön mit dem Bike nach Blaubeuren gefahren, um zu schauen was da auf einen zu kommt.  „Nett“, da war eine total interessante Gruppe. Frauen, Männer, von jung bis etwas älter, total interessant. Ich treffe auf Kerstin, man hat sich ja am Telefon schon mal gehört und über die Homepage hat man da ja schon ein Gesicht zur Stimme. Kurze Unterhaltung und gleich mal ein Schreck, die Frau hat hat größere Waden als du 😉

Dann gings los, nette Begrüßung, Kerstin erzählt erst mal von sich was sie schon alles gemacht hat. Mega interessant. Danach stellen wir uns mit einem kurzen Spiel gegenseitig vor und versuchen uns die Namen der anderen Teilnehmer zu merken. Dann kleine Aufwärmübungen, die Spannung wie es weiter geht steigt.

Danach gehts dann auch schon aufs Bike und die ersten Übungen folgen. Auf dem Parkplatz. Ja es gilt tatsächlich erst mal klein anzufangen, um das Ganze auch richtig zu lernen.  Eine Grundposition? Noch nie gehört. Puh da gehört mehr dazu als einfach nur aufs Bike zu sitzen. Gar nicht so einfach. Wir fahren eigentlich erst mal immer wieder das Gleiche, aber witzigerweise machts total Sinn, dass du deine Haltung aufm Bike verbesserst. Fühlt sich alles stabiler und sicherer an wie bisher. Deine Füße müssen richtig stehen dein Oberkörper braucht die richtige Position, die Beine, die Arme. Sollte alles irgendwie an anderer Position sein wie bisher geglaubt. Vielleicht kann ich sogar das Problem, dass mir das Vorderrad in der Kurve abhaut , und ich auf der Nase liege,  in den Griff bekommen.

Toll wie Kerstin den Kurs aufbaut, alle haben Spaß und lernen ständig was Neues dazu. Das Lustige an der ganzen Sache ist, dass durch die Erklärung, dann auch noch alles Sinn macht was wir hier trainieren.

Gegen Mittag, ging es dann ab ins Gelände und das bisher gelernte wird dort umgesetzt wo´s hin gehört. Nämlich in der Natur auf den Trails. Naturverträgliches Bremsen? Bis dahin hatte ich das noch nicht wirklich gehört. Macht aber auch durchaus Sinn. Ich hatte als Kind mal gelernt, brems doch lieber hinten sonst fliegst du wahrscheinlich vorne über. Ja stimmt, mit der falschen Technik auf jeden Fall 😉 Diese lernen wir auch schon ein Stückweit im Kurs und man stellt fest, vorne bremsen macht mehr Sinn als hinten. Du kommst schneller zum stehen, dein Hinterrad rutscht nicht in der ganzen Gegend umher und das tollste, du machst den Weg nicht kaputt… Ja auch darum gehts beim Mountainbiken. Nicht nur möglichst viel Spaß haben, schneller, höher, weiter zu fahren, nein auch sich im Einklang mit der Natur zu bewegen. Ist meiner Meinung nach sogar das wichtigste. Zurück zum Kurs, es gab noch einige Übungen, dann im Gelände und dann war doch dieser Tag auch leider schon vorbei. Schade. Hat echt wahnsinnig Spaß gemacht. Bei einem kurzen Kaffee bei dem alle nochmal zusammen gesessen haben, ging jeder wieder seiner Wege. Ich war total zufrieden, so einen tollen Tag gehabt zu haben und war dann ganz in Gedanken beim heimradeln. Dabei war in meinem Kopf schon die Idee geboren, das will ich auch machen. Was gibt es denn schöneres, Menschen die das gleiche Hobby haben zu treffen, mit denen in die Natur zu kommen und einfach tolle Stunden zu verbringen.

Liebe Grüße

Euer Patrick

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